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Die Schönheit des Fremden: Theatrale Inszenierungen zum Phänomen Behinderung

Welche Folgen hat es, wenn ich den Begriff „Behinderung“ verwende?
Wer von Inklusion spricht muss sich diese Frage stellen. Es geht nicht nur um eine Sensibilisierung
für Menschen mit Behinderung, es geht darüber hinaus um eine Sensibilisierung der Wahrnehmungsmuster
aller. Man wird anderen Menschen mit Kategorien nie gerecht - und trotzdem braucht man Worte,
um andere beschreiben zu können.
Das Theater kann als Ort dienen, diese eingeschränkte Gültigkeit von Begriffen aufzuzeigen.
Dadurch lassen sich Bildungsprozesse und Umdenken in Gang bringen, die eine Grundlage für eine
inklusive Gesellschaft sind - und darin Menschen mit Behinderung, mit Migrationshintergrund und die Person um die Ecke einbeziehen.

Fabian Riemen studiert in Hildesheim im Masterstudiengang Philosophie und Künste, Literatur und Theater.
Forschungs- und Studienschwerpunkte sind die Subjektkonstitutierung und deren Abhängigkeiten
sowie Narrative und Dramatisierungen des Autobiographischen.
Riemen arbeitet als Dramaturg und Produzent für Theater- und Filmproduktionen.
Mehrere Jahre war er am Theater Augenblick in Würzburg als Regieassistent in der Entwicklung
von biographischen Theaterproduktionen sowie in der Ausbildung der Schauspieler mit Behinderung tätig.

 

 

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